Biometrie gilt unter Fachleuten als ein Branchensegment mit hohem Wachstumspotenzial.
Liegt der Anteil biometrischer Komponenten an Zutrittssteuerungslösungen
heute noch bei rund einem Prozent, erwarten ihn die Anbieter dieser
Technik schon in wenigen Jahren bei bis zu zehn Prozent.
Der verstärkte Einsatz auf internationalen Flughäfen, aber vor allem auch Bestrebungen
hierzulande, bei der künftigen Ausstattung von Pässen und Reisedokumenten
mit biometrischen Sicherungsmerkmalen, werden nach Expertenmeinungen den
Bekanntheitsgrad und die Akzeptanz in der breiten Öffentlichkeit weiter erhöhen.
Fingerabdruck, Gesichtserkennung und Iris-Scans sind die gängigsten biometrischen
Verfahren. Sie eignen sich sowohl zur Identifikation einer Person wie auch zur
Verifikation, also der Überprüfung einer Person – etwa auf Vorliegen einer Zutrittsberechtigung.
Weru bietet ein System an, das den Fingerabdruck einer Person als Identifikationskriterium
nutzt: Fingerscan. Es besteht aus einer Lese- und einer Öffnungseinheit.
Bei diesem Produkt handelt es sich um modulares Fingerprint-Erkennungssystem,
das aufgrund seiner kleinen Bauform und einfachen Verkabelung sowohl in verschiedenen
Stoßgriffen als auch in einem Gehäuse für Auf- oder Unterputz oder in
Direktmontage im Türrahmen integriert werden kann.
Das im Griff eingebaute Modul kann bis zu 50 Personen verwalten und ist besonders
geeignet für Serverräume, Büros, kleinere Läden und den privaten Wohnungsbau,
d. h. dort, wo keine Türvernetzung erforderlich ist. Die Bedienung ist deshalb sehr
einfach und robust ausgelegt.
Die Auswertung der biometrischen Daten erfolgt direkt in der Leseeinheit im Griff. Die
Freigabe der in der Tür integrierten elektrisch angesteuerten Bauteile wie E-Öffner
oder Elektroschloss erfolgt über die Öffnereinheit. Sie wird über ein codiertes Signal
der Leseeinheit angesteuert und dient gleichzeitig dem Kunden zur Programmierung
des Systems. |