Glas-Lexikon 
 Float- und Gussgläser

Modernes Flachglas wird in sogenannten Floatanlagen hergestellt: Das Glasband schwimmt – „floatet“ – auf einem Bad von flüssigem Zink. Dadurch entstehen äußerst verzerrungsfreie, absolut planparallele Scheiben – die Basis für Isoliergläser, Sicherheitsgläser und Spiegel. Gussgläser zeichnen sich dagegen durch ihre Ornamente aus: In die Oberfläche eingeprägte interessante Muster und Strukturen machen die Scheiben mehr oder weniger undurchsichtig – aber die Lichtdurchlässigkeit bleibt erhalten. Die Lösung für Badfenster, Türausschnitte, Oberlichter, Trennwände… 


 Verbund-Sicherheitsglas

Das Glas für Ihre Sicherheit: Zwei oder mehr Glasscheiben werden durch klar durchsichtige, äußerst reißfeste Folien untrennbar miteinander verbunden. Sollte es zu Glasbruch kommen, bleiben die Bruchstücke an der Folie haften: So sind Menschen zuverlässig vor Verletzungen geschützt. Je nach Zahl der Scheiben und Folien kann die Widerstandskraft so gesteigert werden, dass der Glasverbund sogar einbruch- oder angriffhemmend wirkt! 


 Einscheiben-Sicherheitsglas

Der Klassiker im Bereich des Sicherheitsglases: Durch eine spezielle Hitzebehandlung wird das Glas besonders bruch- und stoßfest und hält damit viel höheren Belastungen stand als normales Glas. Und im Bruchfall zerfällt es in viele stumpfe Glaskrümel.
Die optimale Lösung für alle Anwendungen, wo das Glas erhöhten Belastungen ausgesetzt ist – großflächigen Terrassenverglasungen, Sportstätten, für Ganzglasanlagen, in Fassaden… 


 Farbenglas

In der Masse eingefärbte Floatgläser setzen farbige Akzente und eignen sich zur dekorativen Verwendung – innen oder außen.
Die Gläser in verschiedenen Farbtönen absorbieren das Licht viel stärker als klares Glas und verfügen daher auch über eine Sonnenschutzwirkung. 



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